Im Jahr 1054 fand im Sternbild Stier eine Supernova-Explosion statt, die selbst am Taghimmel sichtbar war,
wie die Aufzeichnungen eines Astronomen aus China belegen. Die expandierenden nebelartigen Überreste wurden 1758 von
Charles Messier entdeckt und
in den nach ihm benannten Katalog als erstes Objekt (M1) aufgenommen. Seinen Namen verdankt er der Ähnlichkeit der eigenartigen Filamente mit Krebsbeinen.
Vergleiche der damaligen Zeichnungen mit späteren Fotografien zeigten die anhaltende Expansion und erlaubten eine Zurückberechnung der Bewegung
auf den Zeitpunkt der zuvor beobachteten Licht-Erscheinung. Im Zentrum findet man heute einen Pulsar mit ca. 28 Kilometern Durchmesser und
einer Rotationsperiode von 33 Millisekunden. Diese Aufnahme des Hubble Space Telescopes wurde aus 24 Einzelbildern zusammengesetzt.